Die Akademie für Tanz und Gutes Benimm

In diesem Hause werden die kleinen Eleven und Elevinnen in allem unterrichtet, was sie entsprechend ihres Standes später einmal beherrschen müssen. Da hier ausschließlich der Adel bereits im zarten Alter von 6 Jahren gebildet wird, findet man diesen kaum an der Akademia zu Wittbergen. Die jungen Knaben verweilen jedoch zumeist nur im Winter hier im Hause, da sie sich während der restlichen Zeit entweder auf der Bärenburg in den Kampfkünsten üben oder als Knappe bzw. Page Dienst bei ihrem Herren tun.

Minne

Die hohe Kunst der Minne wird in den Landen noch gepflegt, so dass die Knaben hierin eine Ausbildung erhalten.
Heldenepen zu rezitieren gehört ebenso wie Gedichte bekannter Minnesänger vorzutragen zu den Pflichten der jungen Herren.

Walther von der Vogelweide

Sô die bluomen ûz dem grase dringent
Aller werdekeit ein füegerinne
Hie vor, dô man sô rehte minneclîchen warp
Die verzagten aller guoten dinge
Ein niuwer sumer, ein niuwe zît
Gegenseitige Liebe
Unter der Linde
Kranzlied

Wolfram von Eschenbach

Den morgenblic bî wahtærs sange erkôs
Ez ist nun tac
Von der zinnen
Der heldnen minne ir klage
Ein wîp mac wol erlouben mir
Ursprinc bluomen, loup ûzdringen
Guot wîp, ich bite dich minne
Tagelied

Hart mann von Aue

Ich muoz von réhte den tac iemer minnen
Swes vröide an guoten wîben stât
Swes vröide hin ze den bluomen stât
Maniger grüezet mich alsô
Mîn dienst der ist alze lanc
Ez ist mir ein ringiu klage
Ob man mit lügen die sêle nert


verschiedene Dichter

Heinrich von Morungen - Der verweigerte Kuß
Heinrich von Morungen - Ja und nein
Heinrich von Morungen - Liebesjubel
Dietmar von Eist - Sehnsucht
Dietmar von Eist - Tagelied
Oswald von Wolkenstein - Du auserwähltes schönes Herz

 


Namenlose Lieder

Dû bist mîn
Kume, kum, geselle mîn